Zwei technologische Umbrüche. Ein Antrieb.
Was Menschen möglich machen können und wie daraus etwas entsteht, das echten Wert schafft.
Was Menschen möglich machen können und wie daraus etwas entsteht, das echten Wert schafft.
THE ENTREPRENEUR / 03Ich erlebe zum zweiten Mal, wie eine Technologie unsere Welt grundlegend verändert. Als ich in den 1990er-Jahren mein erstes Unternehmen gründete, begannen das Internet und die Digitalisierung, neue Möglichkeiten für Unternehmen und Menschen zu eröffnen.
Heute stehen wir mit künstlicher Intelligenz vor einem weiteren tiefgreifenden Wandel. Sie hält Einzug in Wirtschaft und Gesellschaft, in Kunst und Kultur und verändert die Art, wie wir arbeiten, lernen und gestalten.
Mich interessiert dabei nicht nur die Technologie selbst. Mich interessiert, was Menschen mit ihr möglich machen können und wie daraus etwas entsteht, das echten Wert schafft.
Mein erstes Unternehmen entstand in einer Zeit, in der Multimedia und das Internet für viele noch Neuland waren. Mich faszinierte die Geschwindigkeit, mit der neue Möglichkeiten entstanden.
Damals fragte mich meine Mutter: „Möchtest du wirklich in einem Bereich arbeiten, in dem das, was du heute kannst, morgen schon veraltet sein kann?“
Meine Antwort war: Ja. Gerade das Neue und die Möglichkeit, immer weiterzulernen, reizten mich. Ich nannte das Unternehmen Next Level. Der Name war für mich ein Anspruch: neugierig bleiben und herausfinden, was als Nächstes möglich wird.
Wir entwickelten digitale Anwendungen, arbeiteten an frühen E-Commerce-Projekten und begleiteten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen auf ihrem Weg ins Netz. Aus einer Idee wurde ein Unternehmen mit einem Team aus Menschen, die unterschiedliche Fähigkeiten und Perspektiven zusammenbrachten.
Mit den Jahren wurde für mich immer deutlicher, dass neue Technologie allein wenig verändert. Entscheidend ist, wie sie mit einem Geschäftsmodell, den Menschen im Unternehmen und den Bedürfnissen der Kunden zusammenkommt.
Mich reizt es, diese Zusammenhänge zu verstehen und unterschiedliche Fähigkeiten zusammenzubringen. Manchmal braucht es dafür eine neue Perspektive auf ein bestehendes Unternehmen. Manchmal entsteht daraus die Idee für ein neues.
Mich interessiert, wie aus unterschiedlichen Fähigkeiten, Gedanken und Perspektiven etwas Gemeinsames entsteht. Ich sehe Verbindungen zwischen Dingen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören, und bringe Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nicht begegnet wären.
Dabei sehe ich mich manchmal wie ein Dirigent: Im Orchester bringt jeder sein eigenes Können ein. Es geht darum, zuzuhören, die einzelnen Stimmen zu verstehen und sie zusammenzuführen, damit daraus ein gemeinsames Werk entsteht.
Für diese verbindende Rolle hat sich ein Begriff gefunden: The Glue.
Der Name Crest verbindet Bilder, die für mich viel mit Unternehmertum zu tun haben.
Da ist der Gipfel: ein Ziel, das wir erreichen möchten. Er steht für den Anspruch, sich weiterzuentwickeln und nach dem Besten zu streben. Für den Wunsch, einen Höhepunkt zu erreichen und das eigene Potenzial auszuschöpfen.
Da ist der Grat: ein Weg, der manchmal schmal ist und auf dem es Orientierung und sorgfältige Entscheidungen braucht.
Und dann ist da der Kamm einer Welle. Als Surfer und Segler weiß ich, welche Kraft in ihrer Bewegung liegt und wie weit sie einen tragen kann, wenn man sie versteht und im richtigen Moment nutzt.
Für mich beschreibt Crest den Anspruch, Möglichkeiten zu erkennen, mit Veränderung umzugehen und gemeinsam etwas voranzubringen.
Aus dieser Haltung ist über die Jahre die Crest Group gewachsen. Ihre Unternehmen beschäftigen sich mit unterschiedlichen Seiten von Entwicklung und Veränderung.
Crest Digital verbindet Geschäftsmodell, Innovation und Technologie. Crest Academy begleitet Menschen dabei, Neues zu verstehen, mit Veränderungen umzugehen und sie aktiv mitzugestalten. Mit Crest Ventures entwickeln wir neue Unternehmen und Ideen. Crest Equity begleitet die Nachfolge und Weiterentwicklung großartiger Unternehmen, damit gute unternehmerische Geschichten weitergehen.
Was sie verbindet, ist für mich die Frage, wie wir vorhandene Stärken erkennen und daraus etwas Zukunftsfähiges schaffen können.
Unternehmertum bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und auch dann weiterzudenken, wenn die Antwort noch nicht feststeht. Dazu gehören gute Entscheidungen ebenso wie die Bereitschaft, aus schwierigen Erfahrungen zu lernen.
Mich interessiert, was hinter dem Offensichtlichen liegt. Welche Möglichkeiten sehen wir noch nicht? Welche Menschen sollten miteinander sprechen? Und was können wir gemeinsam schaffen, das einen wirklichen Unterschied macht?
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